15-tägige Rundreise

Starten Sie durch und entdecken Sie aufregende Städte und gemütliche Küstenorte! Diese Rundfahrt führt Sie auf kleinen Nebenstraßen durch die Capital Region.

Lincoln Memorial, Washington, DC
Das Lincoln Memorial, Washington DC (Foto : Destination DC)
Sunset over Roanoke, Virginia
Roanoke, genannt der Stern der Blue Ridge Mountains, in Virginia (Foto : Virginia Tourism Corporation)
Baltimore's Inner Harbor
Inner Harbor in der Innenstadt von Baltimore, Maryland
Kayakers on James River, Richmond, VA
Richmond, Virginia (Foto : Scott Brown, Virginia Tourism Corporation)
Monticello in Charlottesville, Virginia
Monticello, das historische Anwesen von Thomas Jefferson, in Virginia
Jamestown Settlement, Virginia
Das historische Jamestown, Virginia
Lincoln Memorial, Washington, DC
Sunset over Roanoke, Virginia
Baltimore's Inner Harbor
Kayakers on James River, Richmond, VA
Monticello in Charlottesville, Virginia
Jamestown Settlement, Virginia

1. und 2. Tag : Washington DC - Stellen Sie sich Ihre eigene Tour der Machtzentrale zusammen

Washington DC – internationaler Knotenpunkt und zugleich Amerikas ultimativer Heimatort – bietet Besuchern erstklassige Museen und Denkmäler, ungewöhnliche Wohnviertel, hoch prämierte Restaurants, herrliche Park- und Gartenanlagen und ein schier unendliches Unterhaltungsangebot der darstellenden Künste. Wo sonst in der Welt kann man eine 5,80 Meter hohe Statue des Präsidenten Lincoln besuchen, die Originalverfassung der Vereinigten Staaten lesen oder die roten Schuhe von Dorothy aus dem Film Der Zauberer von Oz bewundern? Nur in Washington DC. Läuten Sie Ihren Urlaub in der Hauptstadtregion mit einem Besuch in Washington DC gebührend ein.

3. und 4. Tag : Baltimore, die boomende Großstadt

Inner Harbor nennt sich in Baltimore das Gebiet um den Hafen im Stadtgebiet. Im Inner Harbor bietet die Aussichtsplattform Top of the World des World Trade Center einen herrlichen Ausblick über die gesamte Stadt. Ein echtes Mekka für Liebhaber alter Eisenbahnen ist das Baltimore & Ohio Railroad Museum, während die fröhliche Delfinshow zu den vielen sehenswerten Attraktionen im National Aquarium gehört.

In den Abendstunden kann man sich vom bunten Leben am Inner Harbor mit Straßenkünstlern und Musikern unterhalten lassen. Zum Abendessen geht man in das Viertel von Fells Point, wo viele Bars und Lokale in prächtig restaurierten Gebäuden verschiedener Epochen ihre Gäste aufs Beste bewirten.

Keinesfalls verpassen darf man einen Ausflug zum Fort McHenry. Diesen Stützpunkt verteidigten einst im Krieg von 1812 aufopferungsvoll und erfolgreich die amerikanischen Truppen. Und als nach einer Bombennacht „im Lichte der frühen Morgendämmerung“ immer noch die amerikanische Flagge über dem Fort wehte, inspirierte dieser Anblick zur späteren Nationalhymne der USA, „The Star-Spangled Banner“ („Das sternenbesetzte Banner“).

5. und 6. Tag : Faszinierendes Shenandoah Valley

Fahren Sie auf der Historic National Road in Richtung Westen bis nach Frederick. Das beschauliche Städtchen hat jede Menge Geschichte zu bieten, wie sich bei einem kleinen Spaziergang schnell feststellen lässt. Einblicke in die medizinische Versorgung während des amerikanischen Bürgerkrieges gewährt das National Museum of Civil War Medicine. Der Besuch ist eine gute Vorbereitung auf den nächsten Stopp, das weiter südlich gelegene Antietam. Der Ort erlangte während des Sezessionskrieges traurige Berühmtheit: An keinem anderen Tag des Krieges fielen so viele Soldaten wie dort.

Nächste Station ist Winchester, Virginia, wo sich ein Besuch des Museum of the Shenandoah Valley lohnt. Das Gebäude liegt inmitten einer zweieinhalb Hektar großen Gartenanlage und hält für Gäste viel Wissenswertes über die Entstehung, Natur und Historie des Shenandoah Valley bereit.

Nach einem Abstecher in das faszinierende Höhlensystem der Luray Caverns geht es auf den Skyline Drive. Die Straße führt inmitten durch den über 800 Quadratkilometer großen Shenandoah Nationalpark. Hier kann man tief in eine wunderbare Natur aus dichten Waldgebieten, unzähligen Bächen und Flüssen, Wasserfällen und Wildblumen eintauchen. Das Netz an Wanderwegen umfasst rund 800 Kilometer. Auch kann man sich Führungen von Parkrangern anschließen oder mit Pferden die Gegend erkunden.

Folgt man dem Skyline Drive weiter in Richtung Süden, wird er zum Blue Ridge Parkway. Dieser Streckenabschnitt gilt als die beliebteste Straße des Landes.

Weiter geht es bis nach Roanoke, der größten Stadt am Parkway. Im Herzen der Blue Ridge Mountains gelegen, gibt es in Roanoke Interessantes aus der Eisenbahn-Historie und ein vielseitiges Freizeit- und Erholungsangebot zu entdecken.

6. und 7. Tag : Charlottesville und Richmond

Charlottesville: Amerikanische Geschichte und gutes Bier
Die College-Stadt Charlottesville präsentiert sich jung und dynamisch. Ihr Umland genießt einen guten Ruf als Weinanbaugebiet. Die Umgebung ist bekannt für ihre Weingüter, aber Sie können sich auch für den „Red, White and Brew” Trail entscheiden, der Sie zu Weingütern, Brauereien, Cidre-Herstellern und Brennereien in den Blue Ridge Foothills führt.

Monticello – das einzige Wohngebäude, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde – sollte man sich als Besucher ebenfalls nicht entgehen lassen. Das sich auf einer Bergkuppe befindliche, restaurierte Landgut des US-Präsidenten Thomas Jefferson besteht aus dem Wohngebäude, Blumen- und Gemüsegärten, atemberaubenden Aussichten und einer Plantage, die die Geschichte einer großen und vielfältigen Gemeinde erzählt. Im Besucherzentrum sind vier Museumsausstellungen zu finden.

Geschichträchtiges Richmond
Auf dem Weg nach Williamsburg bietet sich eine Rundfahrt im historischen Gebiet von Richmond an. Sehen Sie sich hier auch die Denkmäler der Helden des Bürgerkrieges entlang der Monument Avenue an, unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem von George Washington gebauten Kanal in der Innenstadt oder besuchen Sie die Themengärten des Lewis Ginter Botanical Garden.

8. und 9. Tag : Williamsburg und das historische Dreieck

Innerhalb nur eines Tages können Sie entlang des Colonial Parkway die gesamte Zeitspanne der nordamerikanischen Kolonialzeit kennen lernen. Die nur 37 Kilometer lange Straße verbindet die Orte Jamestown, Williamsburg und Yorktown.

Jamestown ist der Ort der ersten dauerhaften Siedlung englischer Auswanderer in der „neuen Welt“, die dort im Jahre 1607 gegründet wurde. In Williamsburg können Besucher im Merchants Square mehr als 40 Geschäfte und Restaurants erkunden und in der Revolutionary City von Colonial Williamsburg historische Gewerbe, Geschäfte, Gartenanlagen und Gaststätten erleben. Das Ende der britischen Kolonialherrschaft in Amerika wurde in Yorktown besiegelt, als sich dort am 19. Oktober 1781 die Armee um Lord Cornwallis den Truppen um George Washington geschlagen geben musste.

Busch Gardens Williamsburg – der nun schon 25 Jahre in Folge von der National Amusement Park Historical Association zum „Schönsten Park“ ernannt wurde, wird den Besucher mit 100 aufregenden Fahrten und Attraktionen in einen Adrenalinrausch versetzen. Im größten Wasservergnügungspark von Virginia – Water Country USA – versprechen Rutschen und Wasserfahrten einen unterhaltsamen Tag für die ganze Familie.

10. und 11. Tag : Naturerlebnisse in Virginia Beach

In südöstlicher Richtung geht die Fahrt weiter bis an die Atlantikküste nach Virginia Beach, dem wohl längsten Vergnügungsstrand der Welt. Allein 40 Häuserblocks misst die Promenade. Und wenn morgens die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, beginnt das Leben am dem Strand.

Am nächsten Morgen bietet sich eine Wanderung im First Landing State Park an, dem meistbesuchten Park von Virginia. Die Wanderung führt zu Salzmärschen, Süßwasserteichen, Stränden, Dünen, Wattlandschaften und Zypressensümpfen.

12. und 13. Tag : Die Chesapeake Bay und Marylands Ostküste

Nach kurzer Fahrt in Richtung Norden passieren Sie die kühne Brücken-Tunnel-Konstruktion des Chesapeake Bay Bridge-Tunnel. Die weltweit größte Sammlung von dekorativen und antiken Vogelattrappen ist im Ward Museum of Wildfowl Art in Salisbury zu finden. Im Hafenstädtchen lohnt der Abstecher ins Naturschutzgebiet des Blackwater National Wildlife Refuge, in dem zahlreiche Weißkopfadler, Fischadler und Wasservögel nisten und leben.

Während des Krieges von 1812 erlangte St. Michaels den besonderen Ruf als „die Stadt, die die Briten an der Nase herumführte“. Die Einwohner hatten seinerzeit Laternen in die Bäume gehängt, woraufhin die Kriegsschiffe auf diese zielten und damit über die Dächer der eigentlichen Ortschaft feuerten. Heute präsentiert sich St. Michaels als ein bezauberndes Städtchen, in dem die Besucher durch die alten Straßenzüge bummeln, in die vielen kleinen Läden schauen und sich am Hafen schmackhafte Crab Cakes gönnen. Der Ort Easton hat es in dem Buch „100 Best Small Towns in America“ unter die Top-10 der schönsten Kleinstädte Amerikas geschafft, während Tiny Oxford, das man mit Hilfe der längsten kabellosen Fähre des Landes erreicht, schon in James Micheners Roman über die Chesapeake Bay beschrieben wurde.

14. Tag : Annapolis, die Segel-Hauptstadt der Vereinigten Staaten

Annapolis ist von der Ostküste Marylands über die hochragende Chesapeake Bay Bridge erreichbar. Dort befinden sich um das im 18. Jahrhundert erbaute Maryland State House – das älteste durchgehend von der Legislative genutzte Parlamentsgebäude in den USA – herum viele prachtvolle Gebäude aus der Kolonialzeit. Den Besucher erwarten lebhafte Cafés und Bars am Hafenviertel sowie Boutiquen und Geschäfte entlang der ziegelsteingepflasterten Straßen des historischen Stadtviertels von Annapolis. Es besteht die Möglichkeit, an einer malerischen Hafenrundfahrt oder einer Führung auf dem Gelände der US Naval Academy – Heimat der 4.000 Mann starken Brigade von Oberfähnrichen – teilzunehmen.

15.Tag : Washington DC / Baltimore, Maryland

Am Tag des Rückfluges bleibt Ihnen noch Zeit für den einen oder anderen Abschiedsblick auf die schöne Landschaft, bevor Sie mit dem Mietwagen zu einem der beiden internationalen Flughäfen in Baltimore oder Washington DC aufbrechen. Die erlebnisreiche Rundreise durch die Capital Region USA geht hier zu Ende.

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