Washington, DC 4-Tages-Tour

Wer wissen möchte, was eine Metropole wie Washington, DC wirklich ausmacht, sollte sich für die verschiedenen Stadtviertel Zeit nehmen und die Hauptstadt einmal aus Sicht ihrer Bewohner kennenlernen. Ob Georgetown, Capitol Hill oder die Waterfront - machen Sie sich auf den Weg, und lassen Sie sich überraschen.

The Phillips Collection, Washington, DC
Die Phillips Collection, Washington, DC. Foto: Robert Lautman
Adams Morgan neighborhood, Washington, DC
Es wird Abend in Adams Morgan, Washington, DC
Der Hafen von Georgetown
Shakespeare Theatre, Washington, DC
Das Shakespeare Theatre, Washington, DC
Nationals Park, home of Washington Nationals baseball
Nationals Park am Anacostia River, Heimstadion von Washington, DCs Major League Baseball Franchise
Spirit of Washington cruise at night
Erleben Sie die Sehenswürdigkeiten von Washington, DC an Bord des Schiffs Spirit of Washington
The Phillips Collection, Washington, DC
Adams Morgan neighborhood, Washington, DC
Shakespeare Theatre, Washington, DC
Nationals Park, home of Washington Nationals baseball
Spirit of Washington cruise at night

Tag 1

Logan Circle, U Street und Adams Morgan

Beginnen Sie den Tag mit einer Runde Jogging oder einer Fahrradtour zu den sehenswerten Monumenten und Gedenkstätten in Washington, DC. Schöne Alternativen sind der Mount Vernon Trail und der Capital Crescent Trail. Anschließend gönnen Sie sich ein gemütliches Frühstück in einem der vielen Cafés in der Nähe Ihres Hotels.

Den Tag können Sie dann mit Shopping verbringen. Am besten in der Gegend am Logan Circle und rund um U Street, wo Sie ausgefallene Einrichtungsgegenstände und hochwertige Vintage-Mode finden. Zur Stärkung zwischendurch bieten sich ein Schoko-Milkshake oder ein „Chili Half-Smoke“ an, die Spezialität von Ben's Chili Bowl auf der U Street.

Wenn es Abend wird, können Sie auf der U Street einen Cocktail und hervorragenden Live-Jazz genießen. Um exotisch essen zu gehen, begibt man sich am besten in den Stadtteil Adams Morgan, wo es Spezialitäten aus der ganzen Welt gibt, etwa aus Äthiopien, Vietnam und Lateinamerika. Anschließend zum Blues oder Salsatanzen? Dann sind Madam's Organ und das Havana Village erste Wahl.

Tag 2

Georgetown und Dupont Circle

Georgetown ist historisch und gleichzeitig absolut trendy – und es ist der Ort (genau genommen in Billy Martin’s Tavern), an dem John F. Kennedy einst um die Hand seiner Jackie anhielt. Der Zauber von damals ist zwischen den wunderbaren Gebäuden und in den beschaulichen Bistros und Cafés an M Street und entlang Wisconsin Avenue bis heute erhalten geblieben. Es lohnt sich, in die Schmuckgeschäfte und Boutiquen zu schauen. Die Kreationen junger, aufstrebender Modedesigner finden Sie dort ebenso wie renommierte internationale Marken. Wem der Sinn mehr nach sportlicher Betätigung steht, sollte eine Radtour entlang des C&O Canal unternehmen oder am Flussufer in Georgetown ein Kanu oder einen Kajak leihen, um vom Potomac River aus den wunderbaren Ausblick auf die Stadt zu genießen.

In den Nachmittagsstunden steht der Dupont Circle mit seinen zahlreichen Kunstgalerien und Buchläden auf dem Programm. Nicht verpassen sollten Sie einen Besuch der Phillips Collection, dem ersten Museum für moderne Kunst des Landes, das einige Meisterwerke der Malerei beherbergt, darunter Gemälde von Cézanne und Renoir.

Sollten Sie Meeresfrüchte mögen,empfieht es sich in Hank's Oyster Bar Popcorn Shrimps oder fritierte Muscheln zu probieren. Oder aber Sie lassen sich im Bier Baron eines von 500 Flaschenbieren aus aller Welt schmecken.

Tag 3

Anacostia, Penn Quarter und Capitol Hill

Zum Auftakt geht es nach Anacostia. Vom Frederick Douglass House auf dem Cedar Hill aus haben Sie eine tolle Aussicht auf die Innenstadt, und im Anacostia Community Museum können Sie die Kultur der afroamerikanischen Einwohner kennenlernen. Überquert man den Anacostia River, gelangt man zurück in die Innenstadt von DC und ans südwestliche Ufer. Dort, im lebhaften Fischmarkt an der Maine Avenue, befindet sich ein Paradies für alle Liebhaber von Meeresfrüchten. Austern und Krabben gelangen direkt von der Chesapeake Bay dorthin und werden auf vielfältige Weise frisch zubereitet.

Für den Nachmittag steht ein Bummel durch die Museen des Penn Quarter an, Washingtons neu belebtem Stadtviertel.

Schön ist zudem ein Spaziergang entlang der prächtigen Häuser der Barracks Row an 8th Street und Pennsylvania Avenue auf dem Capitol Hill. Neue Restaurants, ausgefallene Fachgeschäfte und hübsche Boutiquen beleben bis heute das älteste Geschäftszentrum der Stadt. Wer am Wochenende kommt, kann über den Eastern Market schlendern, an dessen Ständen Kunstgegenstände, Antiquitäten und Kunsthandwerk feilgeboten werden.

Ein frühes Abendessen, anschließend bleibt ausreichend Zeit für einen Theaterbesuch. Wie wär’s mit einer Vorstellung im ultramodernen Woolly Mammoth Theatre, im unkonventionellen Studio Theatre oder im Shakespeare Theatre mit seinen klassischen Aufführungen?

Tag 4

Southwest/Waterfront

Die Gegend mag das kleinste aller Stadtviertel sein, aber verpassen sollte man sie keineswegs. In der Wheat Row sind die ältesten Häuser der Stadt zu finden sowie das Denkmal von Benjamin Banneker, dem afroamerikanischen Astronom, der seinerzeit eine ganz wesentliche Rolle beim Bau von Washington, DC spielte. Ein Erlebnis ist zudem der Besuch eines Heimspiels der Washington Nationals, dem Baseball-Team der Stadt.

Ebenfalls empfehlenswert ist eine Rundfahrt per Schiff, da man vom Fluss aus einen herrlichen Ausblick auf die Stadt hat. Wieder zurück an Land lohnt sich ein Abstecher zum Titantic Memorial, einem der ungewöhnlichsten Denkmäler der Stadt.